USGNUTZT-IMPULSE

 

Impulsvortäge und Diskussion zu beispielhaften Leerstands-Projekten aus Österreich

NEST-Agentur für Leerstandsmanagement
Architekt Lukas Böckle, Wien

„In ist, wer drin ist“
Geograf Peter Görgl, Niederösterreich
Modul 5, Raumforschung & Raumkommunikation

Geisterhäuser Lustenau
Architektin Julia Kick

mama – Räume am Rand
Architekt Martin Mackowitz und Franziska Möhrle

POTENTIALe in Feldkrich
Eventmanager  Ingo Türtscher
POTENTIALe – Ein Kulturfestival zur Stadtraumgestaltung in Feldkirch

im Anschluss:
The good old curly tails

Konzert von „The good old curly tails“
Blues, Country & Rock’n’Roll. mit 2 Akustik-Gitarren, einer groovenden Cajon sowie einer bluesigen Stimme

im Rahmen des usgnutzt-Festivals
Am Freitag Abend folgten dann fünf Impulsvorträge mit einer anschließenden Podiumsdiskussion, welche von rund 80 Personen besucht wurde. Die Vortragenden zeigten die Komplexität der Thematik anhand von konkreten Beispielen perfekt auf.

Die Impulsvorträge beleuchteten die unterschiedlichen Maßstabsebenen: von Maßnahmen des Landes Niederösterreich (Peter Görgl), über die Gemeindeebene (Julia Kick) und Stadtteilebene (Ingo Türtscher) bis hin zur Ebene des öffentlichen Raums (Martin Mackowitz & Franziska Möhrle) und der konkreten Einzelprojektebene (Lukas Böckle & Angie Schmied). Aber auch die unterschiedlichen Arten des Leerstands wurden betrachtet. Wie können Wohngebäude, Geschäftsflächen oder der öffentliche Raum wieder belebt werden? All das wurde diskutiert.

Zentrale Erkenntnis dieses Abends: Es braucht eine Vielzahl an innovativen und mutigen Einzelinitiativen, die in eine übergeordnete Strategie eingebettet werden. Kompetenzen, Aufgaben und Verbindlichkeiten zwischen den unterschiedlichen Gebietskörperschaftsebenen müssen klar definiert werden. Über die Einzelinitiativen können Ängste abgebaut, ein neuer Zugang zur Thematik Leerstand gelegt und kreative Formen der Zwischen- und Umnutzung erprobt werden. Leerstand ist nicht zuletzt auch Freiraum für Experimente.

Zur Mobilisierung des Leerstands müssen die EigentümerInnen aber niederschwellig angesprochen und von ihren individuellen Vorteilen überzeugt werden. Es braucht also attraktive Angebote für EigentümerInnen und klare Grenzen für SpekulantInnen.

 

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