Wettbewerb ROSENSTRASSE

ARCHITEKTURWETTBWERB – 3. Platz Gemeinsam mit der Architektin Julia Kick  nahm FRAU STURN am geladenen Architekturwettbewerb „Evangelisches Pfarrzentrum“ in Dornbirn statt.  Auf dem Gelände der evangelischen, denkmalgeschützen Pfarrkirche in der Rosenstrasse in Dorbirn soll ein neues Pfarrgemeindezentrum, sowie ein Wohnbau enstehen.

> 2017
in Zusammenarbeit mit Architektin Julia Kick
Auslober:  Hefel Wohnbau

Projektbeschreibung:
IM RHYTHMUS DER STADT Eine harmonische Abfolge setzt das vorhandene Gewebe der Stadt fort und erzeugt Zwischenräume mit hoher Raumqualität. Der Wohnbau interpretiert das Thema der Villa neu und nimmt die Kubatur der Musikschule auf. Das Pfarrgemeindehaus ist bewusst zurückgesetzt. Es entsteht ein großzügiger Freiraum mit parkartigem Charakter. Die denkmalgeschützte Kirche bleibt freigespielt, selbstbewusst. Gemeinsam mit dem Pfarrgemeindehaus fasst die Kirche den Park und bildet ein, identitätsstiftendes Ambiente.

WOHNSTRASSE Der zentrale Zugang für Wohnbau und Pfarrgemeindehaus liegt im Zentrum des Grundstückes an der Rosenstraße. Ein gemeinsamer Zugang für alle ermöglicht Begegnung und Kommunikation. Die Wohnstraße ist ab dem Gässle autofrei, das alle Einrichtungen quer zur Wohnstraße fußläufig verbindet.

GÄSSLE VERBINDET Das Gässle ist breiter Fußweg, der das Gelände verbindet. Beim Pfarrgemeindehaus beginnend durchquert das Gässle schnurgerade den Wohnbau in einer dem Oberdorf typischen Dichte und mündet in den für Pfarre und Wohnbau zugänglichen Garten mit Spielbereich. Das Gässle könnte weitergeführt werden in den Garten der Musikschule, wo vielleicht ein öffentlicher Spielplatz im Zentrum von Dornbirn möglich wäre.

ÖFFENTLICHE AUSSENRÄUME Zwei unterschiedliche, halböffentliche Grünräume stehen Pfarrgemeinde und Wohnbau gemeinsam zur Verfügung. Der Park mit verschiedenen Bäumen und Sitzgelegenheiten lädt zur Erholung. Entree und Wohnstraße können von oben beobachtet werden. Der Garten ist der aktive Grünraum.

PRIVATE AUSSENBEREICHE Die Balkone im Wohnbau weisen durch ihre unterschiedlichen Ausrichtungen ein Höchstmaß an Privatsphäre auf. Der Garten zwischen Musikschule und Wohnbau wird bewusst nicht in private Gartenparzellen zerstückelt sondern bleibt als zusammenhängender, für alle zugänglicher Grünraum erhalten. Die Erdgeschoß Wohnung mit Ausrichtung zum Garten erhält eine großzügige, tiefe, geschützte Veranda. Zwischen südseitigem Garten der Erdgeschoß Wohnung und dem Garten der Jugendlichen liegt die Wohnstraße mit Bepflanzung als Puffer.

 

 

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